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VARIANTEN
 

Durch die Verankerung von Farbe und Wärme die beide immer positiv besetzt sind, ergeben sich zwei Ressourcen. Diese können für weitere Entspannungsverfahren, Autogenes Training und Hypnoseanwendungen problemlos verwendet werden


Einzel- oder Gruppen- Entspannungstrance

Und ich frage mich, wie es wäre, wenn Du diese Deine Muskeln sehen könntest, Dir vor Ort ein Bild machen könntest von den Muskeln, so zusammengezogenen, verkrampft, schon lange, viel zu lange unter Spannung stehend, wenn Du sie von allen Seiten betrachtest, wie sie übersäuert von Milchsäure, die sich nicht lösen kann, kalt und zäh die Spannung nicht freigeben können.

Und wenn Du nun Deine Farbe nimmst und diese Deine Muskeln im Licht Deiner Farbe betrachtest, spürst Du vielleicht die Wärme, die tiefe, wohlige Wärme Deiner Farbe, spürst, wie sie allmählich immer tiefer alle Muskeln durchdringt, wie erfüllt von dieser Wärme das Blut in die Muskeln strömt, bereit, alles Störende mitzunehmen und zu entsorgen. Dann kannst Du vielleicht spüren, wie die Milchsäure sich zu lösen beginnt, in der Wärme Deiner Farbe wie Butter dahinschmilzt, sich immer mehr in den Muskeln löst, verflüssigt. Und nun kann die Säure fließen, abfließen aus Deinen Muskeln, und Du lässt sie fließen - über deine Schultern hinweg - über die Arme - hinaus fließen bis aus den Fingerspitzen hinaus. Lass es einfach fließen, sich reinigen, bis schließlich alles herausgeflossen ist.

Nun kannst Du getrost zu Deinen Muskeln zurückgehen und alle Räume anstelle der Säure mit Deiner Farbe ausfüllen, Deine Farbe die Muskeln mit Wärme durchfließen lassen, bis sie sich erfüllt von der Wärme entspannen, wie sie vom Blut durchströmt sich von aller Anspannung langsam befreien können.

Genieße dieses Gefühl, von aller Spannung gelöst zu sein. Nimm nun Deine Farbe und tauche Deinen ganzen Körper in diese Deine Farbe, fühle, wie sich die Wärme immer mehr ausbreitet:

- in die Beine, spüre genau, ob die Wärme zuerst in das rechte oder das linke Bein strömt, spüre, wie sich in der Wärme deiner Farbe die Adern weiten, den Weg freigeben für das strömende Blut. Sieh den Blutstrom, wie er sich in Deiner Farbe den Weg bis in die Füße bahnt, wie die Wärme von jedem Zeh einzeln Besitz ergreift, genieße dieses Gefühl, das sich wie eine wohlige Schwere auf die Beine legt. Spüre noch etwas tiefer in diese Schwere hinein und genieße die daraus entstehende Entspannung. Beobachte, ob auch Deine Atmung sich bereits im Einklang mit Deiner Farbe, im Einklang mit der Wärme und im Einklang mit dem Strom des Blutes befindet. Fühle, wie sich Deine Atmung ebenso entspannt wie Deine Beine, spüre, wie sie gleichmäßig, getragen von der inneren Ruhe mit dem Strom des Blutes eine Einheit bildet, um Deinem Körper die Ruhe und Entspannung zu geben, die er braucht. Spüre erneut die Entspannung und die wohlige Schwere in den Beinen, tauche erneut alles in Deine Farbe, lasse die Beine von der Wärme durchfluten und genieße dieses Gefühl, lasse es Dir einfach gut gehen.
- Nun lasse Deine Farbe auch in Deine Arme strömen, spüre, wie sich in der Wärme Deiner Farbe die Adern weiten und dem warmen, pulsierenden Blutstrom die Schleusen öffnen. Fühle, wie das Blut pulsiert, sich langsam seinen Weg durch die Adern bahnt und erfüllt von der Wärme Deiner Farbe Entspannung und wohlige Schwere mit sich führt, wie sich die Wärme allmählich bis zu den Fingerspitzen ausbreitet. Spüre die angenehme leichte Pulsation, mit der der Blutstrom die Wärme in jeden einzelnen Finger bringt. Betrachte alles im Licht Deiner Farbe und genieße die wohlige Wärme und Schwere. Spüre noch etwas tiefer in diese Schwere hinein und beobachte den Strom des Blutes. Lasse Deine Atmung diese Schwere vertiefen, durch Tiefe und Gleichmäßigkeit die Farbe und Wärme in der Entspannung Deines Körpers unterstützen. Tauche auch Deine Atmung in das Licht Deiner Farbe und lasse den warmen Atem genauso strömen wie das Blut in Deinen Adern. Spüre, wie die ruhige, gleichmäßige Atmung den Blutstrom unterstützt, um Dir die nötige Entspannung zu geben. Genieße die Entspannung, die Dir gut tut.

Du merkst, wie Dein Körper - durstig nach guten Gefühlen - diese aufsaugt, zulässt, dass nicht Anspannung und Schmerz sondern Wohlgefühl im Einklang von Atmung und Durchblutung das sind, wonach Dein Körper verlangt.

Nun lasse die Farbe auch Deine Gedanken und Gefühle durchströmen, spüre, wie sich auch hier im Licht Deiner Farbe eine Wärme ausbreitet, spüre, wie sich auch hier durch diese Wärme alle Anspannungen verändern, im neuen Licht mit neuer Farbe erscheinen, sich zu lösen beginnen. Lasse Dein Innerstes, Deine Seele in der Wärme Deiner Farbe baumeln, wissend, dass Dein Innerstes, das Unbewusste Dich immer schützt, Dir Gutes tun will und für Alles eine Lösung, eine Entspannung bereit hält. Und vielleicht erkennst Du, dass sich selbst die verrücktesten Gedanken und Gefühle im Licht Deiner Farbe erwärmen und nicht mehr fest und unverrückbar sind. Vielleicht kannst Du Deine Gedanken so neu sortieren, sie in Deinem Licht erweichen, in Deiner Farbe ins richtige Licht rücken.

So kannst Du nun zu Deinem Rücken zurückgehen, ihn in Deiner Farbe sehen, vielleicht sehen, was Dich wegrückte von Deinem Wohlergehen. Und so kannst Du Dir vielleicht einiges, was einmal verrückt wurde wieder zurechtrücken, in Deine Farbe rücken, weg von allem, was Dich daran hinderte, Dir das zu geben, was Du brauchtest.

Und nun gehe zurück zu Deinen Muskeln, sieh an Deinem Rücken nach, was sich schon zurechtgerückt hat, was sich gelöst, entspannt hat, tauche den Rücken erneut in Deine Farbe, sieh Deinen Rücken in neuem Licht, spüre die wohltuende Wärme und genieße dieses Gefühl und lasse es zu, dass es Dir und Deinem Rücken gut geht.

Und lasse es zu, dass es Dir und Deinem Rücken auch weiterhin gut geht, wenn Du nun wieder auf Deine Art in das Hier und Jetzt zurückkehrst.